Ich habe einen neuen Blog ins Leben gerufen, in dem ich Beispiele für Erotiktexte veröffentliche. Diese Texte darfst du auf deinen eigenen Seiten verwenden – unter Beachtung der Hinweise!

ZUM BLOG EROTIKTEXTE


Kein Content KlauDie Notwendigkeit, einen Texter für sich schreiben zu lassen, ergibt sich, weil man einen einzigartigen Text benötigt, den man selbst nicht schreiben kann oder will. Denn Texte gibt es im Internet schließlich wie Sand am Meer. Aber der geklaute Content bringt neben rechtlichem Ärger und Kosten wegen Verletzung des Urheberrechtschutz des Autors, wenn man erwischt wird, auch noch schlechte Ranking Positionen bei den Suchmaschinen ein. Deshalb nutzt Double Content, der illegal beschafft wurde (sprich: einfach von einer anderen Seite kopiert wurde), niemandem etwas.

Weil das www aber aus einer Fülle von Seiten besteht, deren Anzahl so viele Nullen hat, dass nur Mathematiker bei einer solchen Zahl glänzende Augen kriegen, ist es fast unmöglich, selbst zu recherchieren, wer und ob jemand den eigenen Textcontent gestohlen hat. Wer den Verdacht auf Content Klau hat, sollte hin und wieder einige Textzeilen oder markante Begriffe, die in seinem Text vorkommen, in diverse Suchmaschinen eingeben, um den Übeltätern auf die Schliche zu kommen.
Plagiate von Unique Content kann man aber auch durch Tools finden wie Copyscape oder Docoloc, bei denen man sich anmelden und – je nach Suche – einige Euros berappen muss. Ebenfalls gegen einen Obulus kann man die Software von PlagiarismFinder erwerben. Eine kostenlose Software, um Content Plagiate zu finden, wird zwar von Textbroker mit Uncover angeboten, die allerdings nach meinem Test keine hundertprozentigen Ergebnisse bringt. Aber eine geschätzte 90%ige Trefferquote mit einem kostenlosen Content Plagiat Finder Tool hilft für den ersten Content Diebstahl Test schon weiter. Für WordPress gibt es ein Plugin zum Content-Schutz für RSS Feeds, die ohne Hinweis auf den Urheber, auf anderen Blogs auftauchen und damit illegal veröffentlicht wurden.

Denn Contentdiebstahl ist kein Kavaliersdelikt! Als Texter gehören meine Texte mir, genauso wie jedem Produzenten seine Ware gehört, bis er sie verkauft. Erst, wenn ich mein Urheberrecht und/oder die Nutzungsrechte abtrete, geht mein Eigentum „Text“ in den Besitz des Käufers über. Bis dahin ist jede Content Kopie Content Klau und damit Diebstahl.

Ich prüfe deshalb meine Texte regelmäßig und bringe Contentdiebstahl, bei dem Content Plagiate illegal aus dem Netz gezogen werden, auch gnadenlos zur Anzeige. Das mag für viele schwer zu verstehen sein, denn „schreiben kann schließlich jeder“, aber einen Mercedes bauen eben nicht. Allein die Tatsache, dass die meisten Menschen im Internet ihre Worte veröffentlichen können, gibt niemandem das Recht, diese zu kopieren und als seine eigenen Texte auszugeben, auch wenn es rein theoretisch seine eigenen sein könnten, weil eben jeder schreiben kann. Es sind und bleiben die urheberrechtlich geschützten Texte des Autors und eine Kopie ohne Angabe des Verfassers ist Contentdiebstahl.


Zeitfresserchen

03Aug10

ZeitfresserJeden Tag schleichen sie sich in mein Leben, ungebeten und hartnäckig: die Zeitfresser. Ich verfalle ihren süchtig machenden Argumenten, gebe mich ihren verführerischen Verlockungen hin und gestatte ihnen, sich unnötig viel Raum zu nehmen. Meine Top Five der Zeitfresserchen:

1. Twitter

Die bunte Welt der Kurznachrichten ist ja so verlockend! Morgens beim Kaffee gebe ich mich dem Social Media Phänomen hin, lese Guten-Morgen-Grüße an die Twitterwelt, die keiner braucht, und lasse Dutzende 140-Zeichen-Mitteilungen durch mein noch müdes Gehirn fließen. Manchmal weckt mich doch tatsächlich eine Nachricht und die Botschaft erreicht mich. Bis dahin sind 3 Tassen Kaffee in meinem Magen, mein Tag um eine Nachricht reicher und um eine Stunde kürzer.

2. Foren

Noch immer habe ich nicht genug vom Social Media und durchforste diverse Foren, bei denen ich Mitglied bin, nach sinnvollen Neuigkeiten, um von 86 neuen Posts gerade einmal 4 als würdig für meine Zeit zu befinden. Der Schnitt ist erbärmlich.

3. Nachbarn

Während ich die Post aus dem Briefkasten hole, komme ich nicht umhin, mir die Geschichte der entlaufenen Katze der Nachbarin und ihre Rettungsaktion (die der Katze, nicht der Nachbarin) anzuhören. Der Vergleich zu Twitter und den vielen sinnlosen News aus der Social Media Welt drängt sich mir auf. 20 Minuten Nachbar-Geschwätz, was mir allerdings den nächsten Liter Milch garantiert, den ich wieder einmal vergessen haben werde, einzukaufen. Mindestens einen!

4. Telekommunikationsunternehmen

Ich brauche einen Internet-Anschluss und ich brauche mein Handy. Funktioniert eines der beiden nicht, lasse ich die Zeitfresser in mein Haus, damit ich das Update meines Routers nach 2-stündigen Fehlversuchen, einer Menge Lesearbeit der Fachbeiträge zu Fehlerquellen, zig-Neustarts und Reboots bewältigt kriege.

Ganz zu schweigen von den wöchentlichen Anrufen oder SMS zu Kundenbefragungen („Wir wollen nur die Zufriedenheit unserer Kunden verbessern.“), neuen Angeboten („Wir wollen unsere Kunden nur optimal informieren.“), Gewinnspielen („Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen!“) und Statistikforschungen („Diese Erhebung dient der Weiterentwicklung unseres Unternehmens.“). Mein Router funktioniert wieder, der Anschluss an die Welt ist gegeben, ich opfere dafür Schlaf (4.30 Uhr: Eingang einer SMS zum neuen Gewinnspiel), Nerven (3-malige Wiederholung: „Ich bin an keiner Kundenumfrage interessiert!“) und Zeit.

5. Mails

Mails zu beantworten ist Teil meines Jobs, denn schließlich lebe ich vom Texten. Mails zu löschen ist in meinem Tagesbudget Zeit allerdings nicht vorgesehen. Der Newsletter von Paypal offeriert mir günstige Angebote, die ich nicht brauche, und Amazon läutet seinen Sommerschlussverkauf ein, Tchibo macht mir die Privat Card schmackhaft, die ich längst habe, und beim CityDeal gibt es heute Sushi zum halben Preis, was für eine Vegetarierin wie mich nun wirklich völlig unnötig ist. 48 unbrauchbare Mails (ja, ich habe einen Spamfilter). Ebay hat ein neues Angebot aufgrund meines Suchagenten ausgespuckt. Gut! Wie viele unnütze Informationen muss ich täglich durchforsten, um die tatsächlich sinnvollen News zu erhalten?

Kommunikation und Vernetzung in einem Zeitalter, in dem Babydow seinen ersten Geburtstag feiert und im Kinderzimmer ein Internetanschluss vorhanden sein m u s s, sind überlebenswichtig. Der Preis, den wir dafür bezahlen, dass wir gute Informationen erhalten, Unterstützung von außen bekommen oder überhaupt an die Netz-Welt angebunden sind, sind die Zeitfresserchen.


Angst

26Jul10

Duisburg, 25.Juli, 21.00 Uhr. Ruhig und langweilig offenbaren sich Straßen der Verlassenheit und des Verfalls. Schon immer fand ich es schwierig, Duisburg etwas Schönes abzugewinnen – vom Hafen bei Sonnenuntergang einmal abgesehen. Anders ergeht es mir auch heute nicht, als ich am Tag 1 nach dem Todesurteil für die Loveparade auf dem Asphalt der traurigsten Ruhrgebiets-Städte unterwegs bin. Wie immer zeigt sich die graue Eintönigkeit in ihrer vollkommenen Pracht, nur das nervöse Kribbeln in mir lässt mich die Schrecken der vergangenen Stunden erahnen. Ich kann sie hören, die Schreie, obwohl alles schweigt. Ich kann sie sehen, die Weinenden, obwohl sich niemand bewegt. Ich kann sie fühlen, die Toten, obwohl die Bäume lebendig rauschen.

Während der Regen gleichmäßig plätschert, fällt mir ein Zettel ein, den ich die letzten Tage beim Aufräumen gefunden habe. Es ist lange her, dass ich dieses Gefühl kannte: Angst ist dort, wo ich Stille höre.


Ein lesenswerter Beitrag (nicht wegen der Schreibqualität, aber wegen der Emotionen) zum Thema Angst auf der Loveparade und wie Unterstützung in Zeiten von Social Media aussehen kann, findet sich bei TimeLineDancer


140 Zeichen sind nicht meine Spezialität, aber um so mehr eine Herausforderung, die ich gestern angenommen habe. Meine erste Twitter-Prüfung bestand in der Namenswahl, denn Textlady war bereits vergeben. Was für ein Glück, dass es auf der Tastatur Zeichen gibt, für die ich nun endlich eine sinnvolle Verwendung habe. Den Unterstrich habe ich sofort verbastelt und auch die # Taste kommt Dank Twitter nun wohl vermehrt zum Einsatz. Hoch lebe Social Media, Retter der ausgestorbenen Tastatur-Zeichen!

Wer Lust auf Gezwitscher hat, findet mich hier: Text_Lady


Lies und hilf!LIES UND HILF!

Weil ich weiß, wie unendlich schwer so eine Situation ist…

Weil ich mitfühle und dies das wenige ist, was ich tun kann…

Weil ich nicht die Augen zu machen kann…

Weil Unglück nicht erst auf einem anderen Kontinent beginnt, sondern nebenan…

Weil wir alle Geld haben, das wir abgeben können…

Weil ich weiß, wie es sich anfühlt, blanke Existenzangst zu haben…

WEITERSAGEN


konzeptUm Unique Content vom Texter zu erhalten, muss ein Auftrag erteilt werden. Wenngleich sich der Auftraggeber das Endergebnis möglichst kreativ wünscht, sollte bei der Auftragsvergabe eher Standard vorherrschen. Leider erreichen mich oft äußerst fantasievolle Anfragen, aus denen ich die notwendigen Anforderungen wie eine Hellseherin heraussaugen oder in unzähligen Mails mühsam erforschen muss. Den perfekten Auftrag zu erteilen, ist schwieriger als man denkt.

Texten ist eine Dienstleistung, egal, ob es sich dabei um Erotiktexte handelt oder um einen Artikel für eine Landingpage zu KFZ-Versicherungen. Jeder Dienstleister benötigt bestimmte Vorgaben, um zu entscheiden, ob er den Auftrag überhaupt übernimmt und um ihn abwickeln zu können. Das ist langweilig und nimmt Zeit in Anspruch, ist aber absolut notwendig, damit der Auftraggeber die Texte erhält, die er sich wünscht.

Wenn ich in ein Haus neue Fenster einbauen lassen will, frage ich bei der Fensterfirma schließlich auch nicht nur nach, ob sie das tun und was es kostet. Genau wie die Fensterfirma Informationen über Größe, Material und Lage der gewünschten Fenster benötigt, um zu entscheiden, ob der Auftrag ausgeführt werden kann und was es kosten wird, braucht auch ein Texter einige Informationen vorab.

Thema und Länge

Das Thema und die Länge des Textes stehen in Kongruenz zueinander. Theoretisch schreibe ich zu jedem Thema, denn meine Recherche ist exakt und ich recherchiere gern. Natürlich sind auch mir nicht alle Themen dieser Welt geläufig, so dass ich für einige gründlicher recherchieren muss als für andere. Abhängig davon, ob der Text z.B. 100 Wörter umfasst oder 3000 Wörter, entscheide ich, ob es sinnvoll ist, einen Text zu einem mir völlig fremden Thema überhaupt anzunehmen oder nicht. Manchmal ist die Text-Recherche zu aufwendig, als dass sich der Kosten-Nutzen-Faktor rechnen würde. Manchmal kenne ich das Thema aber sehr gut und ein 100-Wörter Text lässt sich zügig verfassen. Deshalb ist es absolut notwendig, vorab zu klären, um welches Thema es sich handeln, wie lange der Text und welches Ziel mit dem Text erreicht werden soll.

Ziel

Ein Text kann lediglich für die Suchmaschinenoptimierung geschrieben werden oder aber auch inhaltlich aufgebaut sein. Viele Auftraggeber wissen nicht, was ihr Text bewirken soll und allein die Frage nach dem Ziel, empfinden sie als unangenehm und lästig, zwingt sie diese doch zu einer Auseinandersetzung, die sie allzu gern an den Texter abgegeben hätten. Ich kann allerdings nicht das Konzept des Auftraggebers schreiben. Außer er beauftragt mich dazu – was allerdings sehr viel umfassender ist als nur einen Text zu verfassen.
Manche Aufträge scheitern an dieser Nachfrage: „Was soll das Ziel des Textes sein?“ Meist misslingen Texte, die ich ohne diese Vorab-Frage verfasst habe, allerdings erst recht. Denn dann erstelle ich einen Unique Text ins Blaue hinein und nicht selten ist der Auftraggeber im Anschluss unzufrieden, weil er sich etwas völlig anderes vorgestellt hat. Diese Vorstellung gilt es, im Vorfeld möglichst exakt zu klären.

Keywords

Schlüsselwörter, die sogenannten Keywords, sind das A und O für Suchmaschinen. Nach diesen Begriffen googeln Millionen von Menschen. Entsprechend muss ein Text mit relevanten Keywords ausgestattet sein, um gefunden zu werden. Da Keywords Bestandteil meines Texter-Business sind, weiß ich, wo und wie ich aktuelle Keywords für ein Thema heraussuchen kann. Das ist u.a. Inhalt meiner Recherche. Allerdings ist es auch notwendig, dass der Auftraggeber mir seine gewünschten Keywords mitteilt, denn sie sind Teil seines Konzeptes und seiner Vermarktung des Textes. Daran kann ich ersehen, in welche Richtung der Text geschrieben werden soll, und verfasse einen hierauf zugeschnittenen Text. Sich über die Haupt-Schlüsselwörter im Vorfeld klar zu werden, ist Job des Auftraggebers. Mir diese bei einer Auftragsanfrage mitzuteilen, ebenso.

Schreibstil und Erzählform

Jeder gute Texter ist in der Lage, sowohl einen sprachlich anspruchsvollen Text zu verfassen, als auch einen, der eher umgangssprachlich den Leser anspricht. Ebenso kann er einen Text erstellen, der wie ein Erlebnisbericht eine (erfundene) Geschichte authentisch erzählt oder einen, der, in der dritten Person geschrieben, fachliche Produktinformationen vermittelt. Die Bandbreite ist riesig. Auch hier ist der Auftraggeber vorab gefragt, sich anhand seines Konzeptes darüber klar zu werden, welche Textform die beste ist, bevor er eine Auftragsanfrage startet.

Wer Texte in Auftrag gibt, muss sich folglich konzeptionelle Gedanken gemacht haben, ansonsten decke ich mit meinen Nachfragen zu einem Auftrag diese Konzept-Lücken sehr schnell auf. Das ist gelegentlich unangenehm für den Auftraggeber, führt letztendlich aber zu einem besseren Ergebnis für alle: Für mich, um die Texte für den Auftraggeber zu schreiben, mit denen er zufrieden ist, und für den Auftraggeber selbst, weil ein durchdachtes Konzept bis hin zu den richtigen Texten, Erfolg für das Projekt oder Unternehmen bringt.


Meine Art Freitags-Füller:

1. Ein Lächeln ist lebensnotwendig.
2. Tropfende Wassermelone ist das Leckerste, was ich in den letzten Tagen gegessen habe.
3. Ich hätte gerne mehr Lust- und Kraft-Bringer in meinem Leben, und weniger Energie-Räuber.
4. Mir fällt gerade ein, was ich an einem leeren Blatt Papier so schätze.
5. Morgen Geburtstag zu haben – das würde ich mir wünschen, wenn ich morgen Geburtstag hätte.
6.  An warmen Sommerabenden genieße ich das Wetter, so wie es ist.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Feierabend, morgen habe ich erneut viel Arbeit plus Feierabend geplant und Sonntag möchte ich einfach nur Ruhe!

Sonniges WE!


Da Sie all dies hier lesen, können Sie auch schreiben. Fragt sich, wie gut, wie keyword-optimiert, wie schnell, wie kreativ. Hier finden Sie 4 Gründe, warum man einen Texter braucht:

Grund 1: Man ist derGruende fuer einen Textauftrag deutschen Sprache nicht ganz so mächtig, will aber eine deutsche Zielgruppe erreichen.

Mitunter ist die deutsche Zielgruppe etwas eigen – außer es geht um Fußball, da sind die Özils, Podolskis und Boatengs mit ihrer jeweiligen Herkunft auf einmal grandios und natürlich integriert. Wenn sie ein Text erreicht, dessen Vokabular eindeutig auf einen anderssprachigen Hintergrund schließen lässt, rümpfen die Durchschnitts-Deutschen gern einmal die Nase. Lieber kauft man bei „Good Old Germany“ (auch wenn es China-Import ist, aber der deutsche Shop suggeriert gern etwas anderes) oder sieht sich „private Amateurinnen“ aus der Heimat an. Aber selbst wenn Exotinnen beworben werden (Asia Girls, sexy Russinnen, Ebony-Ladies), dann doch bitte in perfektem Deutsch statt mit fremdländischem Akzent. Da ist der Durchschnitts-Deutsche eigen, und wer den erreichen will, braucht einen Texter, der perfekt in deutscher Rechtschreibung und Grammatik ist, zudem die deutschen Eigenarten kennt und textlich verarbeiten kann.

Grund 2: Know-how auf einem Spezial-Gebiet ist vorhanden, nicht aber im Bereich Text-Content Erstellung.

Man kann nicht in allen Bereichen kompetent sein. Deshalb gibt es Experten für Programmierung und Gestaltung, Menschen, die über inhaltliches Wissen zu einem Fachgebiet verfügen und Experten für Text-Erstellung. Letzteres ist meine Kompetenz. Erfolg hat man nicht dadurch, dass man alles alleine kann, sondern weil man sich die richtigen Partner für die richtige Idee aussucht. Für Text-Content, der gründlich recherchiert und mit den passenden Keywords ansprechend aufbereitet ist, gibt es Textlady. Ebenso für Menschen, die einen Ghostwriter suchen, weil sie etwas zu sagen haben, es aber textlich nicht gut verpacken können. Oder auch für Experten im Marketing, die gute Werbetexte benötigen.

Grund 3: Man hat zwar Ahnung vom richtigen Texte Schreiben, aber keine Zeit.

Das ist wahrscheinlich der Hauptgrund für die meisten Text-Aufträge. Denn, wer viele Webseiten betreut, egal ob als Einzel-Webmaster oder als Agentur, stößt irgendwann an seine zeitlichen Grenzen. Texte zu schreiben erfordert Zeit. Da das Schreiben von Texten meine Kernkompetenz ist, bin ich wesentlich flinker als die meisten Auftraggeber. Das hat zur Folge, dass ich schnell (auch Massen) Content erstellen kann, während der Auftraggeber anderes erledigt, und wesentlich früher sein Projekt starten kann, was zeitnaher Geld einspielt. Summa summarum rechnet sich ein Texter allein dadurch, dass die Zeitersparnis so hoch ist! Sehe ich einmal von der Qualität ganz ab, die in der Regel beim Text-Experten ebenfalls besser ist als beim „schreibenden Webmaster“.

Grund 4: Es fehlt die Lust, die Gehirnwindungen zu strapazieren, um neue, kreative, einzigartige Wörter-Zusammensetzungen = Unique Content zu erhalten.

Auch wenn ich das Schreiben liebe und es meine Passion ist: Texten ist manchmal kein Zuckerschlecken! Wenn ich zum 231.Mal einen Text zu „Sexy Lehrerin im Livecam Chat“ oder „ausgefallener Spitzen-BH“ verfasse, muss ich mich allmählich auch anstrengen, damit es Unique Text wird und er sich auch noch frisch und ansprechend liest. Da mein Vorrat an Kreativität im textlichen Bereich unerschöpflich zu sein scheint, gelingt mir dies auch jeden Tag aufs Neue – manchmal zu meiner eigenen Überraschung. Unique Content zu erzeugen ist die Basis des Texters, denn nur einzigartiger Content ist für eine Webseite hilfreich (Stichwort: Suchmaschinenoptimierung) oder für einen Produktshop nützlich. Schließlich will sich der Auftraggeber von der Masse abheben, denn: copy and paste kann jeder.

Sollten Sie noch weitere Gründe finden, um einen Texter zu engagieren: Nur zu! Hinterlassen Sie einen Kommentar oder schreiben Sie mir: info@textlady.com


Gestern

7.30 h
Bei 3 Tassen Kaffee (löslicher, ich hasse abgestandenen Kaffee, frisch aufgegossener Nescafé Green Blend schmeckt wunderbar!), doppelt so vielen Zigaretten und einem Surftripp durchs www versuche ich, die Müdigkeit zu vertreiben. Nichts wirklich Spannendes in den diversen Foren, mein WM-Tipp für heute Nachmittag steht (Bryndzové Halušky schmeckt nicht so lecker wie Pizza, also 1:3) und mein Google Gadget Wetter prognostiziert bis zu 23 Grad bei strahlendem Sonnenschein. Vielleicht sollte ich mir heute Mittag die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, denn für diese Jahreszeit bin ich Dank des ewig währenden Winters viel zu blass.

9.00 h
Mails checken. Hilfe! 64 Stück seit gestern Nachmittag. Ich sollte meinen Spam Filter höher einstellen. Fußball WM Kracher Angebote und transportable Sonnenschirme (wer um Himmels Willen braucht so was?) bescheren mir einstündiges Mail-Sortier-Vergnügen.

10.00 h
Per Messenger letzte Fragen zu einem Auftrag geklärt. Dabei wird mir klar: Ich muss demnächst hier einen Artikel schreiben, was in eine vernünftige Auftragsanfrage für einen Text gehört. Nirgends sonst in meiner Laufbahn ist mir so wenig Klarheit bei der Auftragsvergabe untergekommen wie im Bereich Texten. Die Spezies Agenturen und Webmaster sind schon ein eigenartiges Volk, wenngleich ich Andersartigkeit ja eigentlich mag. Ich sollte den Sinn von „eigentlich“ überdenken, schießt es mir durch den Kopf.

11.00 h
Endlich verfasse ich die ersten Texte. Wenig Recherche ist nötig, denn meine Datenbank zu „Sexchat“ ist voll. Das Schreiben geht flüssig, die 10 Texte (je 350 Wörter) schaffe ich sicher bis zur Mittagspause.
Noch strahlt die Sonne. Mein Bauch freut sich auf wohltuende Bräune.

13.30 h
Allmählich wird es zu heiß, um auf dem Balkon zu arbeiten. Mein Kopf brummt von Sonne, Chat-Dates, Livechat, Videochat und Senderinnen, die ich textlich zu heißen Asiatinnen, geilen Fetisch-Girls und lustvollen Erotikdamen auferstehen lasse.
Zeit für die Bauchbräune und ein Sandwich zu Mittag.

14.30 h
Die letzten Chatgirls erwachen unter meiner Tastatur zum Leben. Noch ein Korrekturgang und der Auftrag ist fertig. Per Mail kriegt ihn der Auftraggeber 2 Tage zu früh, er wird sich freuen. Um von den Erotiktexten auf andere Gedanken zu kommen, surfe ich durch die neuen Aufträge von Textbroker, aber wie fast immer ist hier nichts Interessantes zu finden. Für den Hungerlohn, der dort im Normalfall gezahlt wird, ist allein die Such-Mühe zu aufwendig.

Also stürze ich mich in die Recherche zum nächsten Text: Die Vor- und Nachteile einer Hasen-Außenkäfighaltung. Was für eine Themenbandbreite heute! Beim Recherchieren überkommt mich die Lust auf ein weiteres Haustier (Zwergkaninchen sind doch echt niedlich!), mein Hund würde sich freuen, mein Mann schaut mich per SMS böse an, als ich ihm meine Anwandlung simse. Ich reiße mich zusammen und erstelle den 1128 Wörter Text zu Hasen-Außenkäfighaltung.
Mein Bauch spannt etwas – ob das doch zu viel Sonne auf einmal war?

17.30 h
Die Italiener scheinen eher Pizza gebacken zu kriegen als Fußball, ich sehe mich in der Tippliste aus den Top 10 rutschen. Während ich auf den Fernseher linse, erledige ich nebenbei ein wenig Buchhaltung. Ich verstehe nicht, warum der Ablagestapel nicht kleiner wird, obwohl ich ihn alle 2 Wochen hartnäckig mit Abheften bekämpfe. Alle 14 Tage dasselbe Bild. Ablage langweilt mich. Das Spiel hingegen wird zum Schluss interessanter. Raus sind sie trotzdem, meine Pizzabäcker.

19.00 h
Mein Hund will schon längst raus ins Grüne, erst Recht, seit er das Garagentor gehört hat, das ihm die Ankunft meines Mannes ankündigt.
„Und wie war dein Tag?“, fragt er zwischen zwei Küssen.
„Ich hab Sonnenbrand am Bauch.“
Er grinst, ich lache, der Hund wedelt mit dem Schwanz. Die Textlady in mir macht Feierabend für heute.




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